In Deutschland haben in 2013 so viele Menschen Asyl beantragt, wie seit zehn Jahren nicht mehr

Asylverfahren

Im Jahr 2013 kamen rund 100 000 Flüchtlinge mit der Hoffnung auf eine sichere Zukunft nach Deutschland. Doch nur eine Minderheit darf bleiben – nachdem sie ein sehr kompliziertes Verfahren durchlaufen hat.

Wer wird eigentlich als Flüchtling anerkannt?

Die Genfer Flüchtlingskonvention erkennt vor allem diejenige als Flüchtlinge an, die wegen Rasse, Religion, Nationalität, der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung von Verfolgung bedroht sind. Diese „offiziellen Flüchtlinge“ werden in den Statistiken aufgeführt. Kennzeichnend für den Begriff des Flüchtlings ist die unfreiwillige Wanderung. In 2013 wanderten die Menschen hauptsächlich aus folgenden Ländern nach Deutschland ein: Russland, Syrien, Serbien, Afghanistan, Mazedonien, Iran, Pakistan, Irak, Somalia und Eritrea. Weiterlesen