Doping im deutschen Spitzensport

„Der letzte Dopingfall? War das nicht dieser Neil Armstrong?“

 

Eine kleine Meinungsumfrage unter den Studenten der Universität Augsburg zum Thema Doping im Sport offenbart, dass nach wie vor vor allem der Radsport und seine „Stars“ mit Doping in Verbindung gebracht werden. Dass sogar der erste Mann auf dem Mond seine Reise unter Dopingmitteln angetreten haben soll, ist sogar uns neu. Doch, Spaß beiseite, zeigen diese und weitere Antworten auf, wie wenig über Doping im Allgemeinen bekannt ist.

Aus diesem Grund findet ihr auf der Homepage unseres Projekts Diagramme, Infografiken und -texte rund ums Thema Doping:

http://datenjournalismus.npage.de/

Viel Spaß beim Anschauen & einen schönen Abend

Anne, Ricarda & Daniela

 

Ein etwas anderer Geschäftsbericht

Guten Morgen vom Bodensee!

Ich habe diese Woche mein Praktikum im Stadtwerk in Friedrichshafen am Bodensee begonnen – gerade pünktlich zur Veröffentlichungen des neuen Geschäftsberichts! Und da hatte sich mein Chef was ganz tolles einfallen lassen, was super zu unserem Seminar passt: der erste Onlinegeschäftsbericht aus Infografiken! Und den find ich total gelungen, da können sogar einfache statistische Zahlen spannend werden.. 😉

Falls ihr auch mal einen Blick reinwerfen wollt, hier der Link: http://www.swseebericht.de/

Liebe Grüße

Daniela

Der Realitätsbezug im Tatort

Woche für Woche fesselt er sonntagabends Millionen Zuschauer an die Fernsehgeräte: Der Tatort. Die insgesamt 926 Folgen entstanden in der rund 40-jährigen Geschichte des Tatorts und bis jetzt ist noch lange kein Ende der Produktion in Sicht. Im Gegenteil. Von Tatort Public Viewing bis hin zum Mitermitteln via Social TV – der Tatort ist mehr als ein bloßes Fernsehformat. Er ist montagmorgens das Gesprächsthema beim Kaffee mit den Kollegen und die Zeitungen sind voller Filmkritiken.

Gerade weil das Thema Tatort für uns alle so präsent und greifbar ist, ist eine Visualisierung dazu angebracht. Es existieren bereits zahlreiche Grafiken zu den verschiedenen Ermittlerteams oder den Tatort-Spielstätten. Hier sollen aber noch andere Aspekte berücksichtigt werden: Wieviel Realität steckt denn im Tatort? Welche Fälle haben Bezug zu realen Ereignissen? Und werden reale Vorkommnisse auch in Tatortfolgen umgesetzt, die geografisch weit vom eigentlichen Ort des Geschehnisses entfernt sind?

 Die fertige Visualisierung, die mit CartoDB erstellt wurde, ist unter diesem Link zu finden:

http://cdb.io/WvCtJQ

 Shot 1

 

Die Bilder der Tatortkommissare stehen dabei für die Tatortfolgen. Mit Klick darauf, können die Zusammenfassung der Handlung, der Termin der Erstausstrahlung und weiteres Wissenswertes nachgelesen werden. Unten angefügt sind noch Links für weitere Informationen. Diese sind leider nicht als Hyperlinks verfügbar.

Die Tatortfolgen sind durch Linien mit ihren realen Ereignissen verknüpft, die hier mit Hilfe der Totenkopfsymbole dargestellt werden. Durch einen Klick öffnet sich eine Infobox, in der das reale Ereignis genauer beschrieben wird. Auch hier ist eine Linksammlung angefügt.

Aber Achtung: Die Visualisierung erweckt den Anschein, dass der Realitätsbezug der Tatortreihe im Allgemeinen hoch ist. Das ist nicht der Fall! Bei der Recherche wurde gezielt nach Folgen gesucht, die einen Realitätsbezug haben. Zum Vergleich: 2013 wurden 36 Tatortfolgen zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Nur zwei unter ihnen hatten einen deutlichen Bezug zur Realität, sodass sie in der Grafik erscheinen. Und selbst die Folgen mit Realitätsbezug, die aufgenommen wurden, spiegeln die Wirklichkeit nicht immer 1:1 wieder. Als Beispiel dient der U-Bahn-Mord in München: Dieser wurde in der Realität von einem Griechen und einem Türken verübt, während in den Filmen jeweils Deutsche die Täter waren – wahrscheinlich um Rassismusvorwürfe zu vermeiden. Auch die Haupttodesursache stimmt nicht mit der wirklichen überein. So wurden im Tatort 2013 insgesamt 30 Prozent aller Opfer erschossen, eine Statistik der Morde in Deutschland von 2012 belegt aber, dass der reale Anteil nur bei 13 Prozent liegt.

 

Als Quellen für die Visualisierung und den Blogeintrag dienten:

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/index.html

http://www.tatort-fundus.de/web/startseite.html

http://www.tatort-blog.de/

http://www.fernsehserien.de/tatort/episodenguide/43/8580

 https://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2012/2012Zeitreihen/pks2012ZeitreihenFaelleUebersicht.html

 

 

 

 

In Deutschland haben in 2013 so viele Menschen Asyl beantragt, wie seit zehn Jahren nicht mehr

Asylverfahren

Im Jahr 2013 kamen rund 100 000 Flüchtlinge mit der Hoffnung auf eine sichere Zukunft nach Deutschland. Doch nur eine Minderheit darf bleiben – nachdem sie ein sehr kompliziertes Verfahren durchlaufen hat.

Wer wird eigentlich als Flüchtling anerkannt?

Die Genfer Flüchtlingskonvention erkennt vor allem diejenige als Flüchtlinge an, die wegen Rasse, Religion, Nationalität, der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung von Verfolgung bedroht sind. Diese „offiziellen Flüchtlinge“ werden in den Statistiken aufgeführt. Kennzeichnend für den Begriff des Flüchtlings ist die unfreiwillige Wanderung. In 2013 wanderten die Menschen hauptsächlich aus folgenden Ländern nach Deutschland ein: Russland, Syrien, Serbien, Afghanistan, Mazedonien, Iran, Pakistan, Irak, Somalia und Eritrea. Weiterlesen

Datenjournalismus-Fundstück zur WM

736 Fußballer sind in Brasilien dabei, sie sind in 52 verschiedenen Ländern unter Vertrag. Fußball ist ein globales Geschäft – das WM-Grafikprojekt von SZ.de zeigt, wo die WM-Spieler aktuell spielen. Links sieht man die Nationalmannschaften. Rechts die Ländern, in denen die Spieler in der Liga unter Vertrag sind.
Die Grafik lädt dazu ein, selbst zu entdecken, wie sich die WM-Kader jeweils zusammensetzen. Im begleitenden Artikel wird auf Auffälligkeiten hingewiesen, die man aus der Grafik herauslesen kann. So sind die meisten WM-Fußballer in der englischen Premier-League zu finden. Das Team aus Ghana greift auf Spieler aus 13 verschiedenen Ligen zurück. Anders Russland. Hier wird komplett auf Spieler der eigenen Vereine gesetzt. Und wie ist das in Deutschland?

Datenjournalismus zur Fußball-WM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.sueddeutsche.de/sport/wm-grafikprojekt-zum-fussballgeschaeft-so-viel-bundesliga-steckt-in-der-wm-1.1997153

 

Data Journalism Awards 2014

Das Global Journalism Network vergibt die Data Journalism Awards 2014. Wer von den 75 Finalisten in verschiedenen Kategorien zum Gewinner gekürt wird, könnt auch ihr mitbestimmen. Den es gibt ein Publikums-Voting. Das bedeutet: Einerseits spannende Datenjournalismus-Projekte für euch zum anschauen, andererseits die Möglichkeit beim Voting mitzumachen. Gerne könnt ihr hier auch diskutieren, welche Beiträge euch gefallen.

Weiterlesen